1945
Politik
- 1. Januar: Eduard von Steiger wird Bundespräsident der Schweiz.
- 16. Januar: Adolf Hitler zieht sich dauerhaft in den Führerbunker unter der Reichskanzlei zurück.
- 20. Januar: Franklin D. Roosevelt wird erneut als US-Präsident vereidigt.
- 24. Januar: In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung.
- 24. Februar: Der Ministerpräsident Ägyptens, Ahmad Mahir Pasha, fällt einem Attentat zum Opfer.
- 8. März: Josip Broz Tito bildet eine jugoslawische Regierung.
- 22. März: In Kairo wird die Arabische Liga gegründet.
- 12. April: Nach dem Tod von Präsident Franklin D. Roosevelt wird Harry S. Truman als 33. Präsident der USA vereidigt.
- 20. April: Vorübergehende Schließung der Technischen Hochschule Berlin (Vorgänger der Technischen Universität).
- 27. April: Österreich erklärt sich für vom Deutschen Reich unabhängig.
- 3. Mai: Das Kabinett Schwerin von Krosigk nimmt in Flensburg als geschäftsführende Reichsregierung im Deutschen Reich die Arbeit auf, bis ihre Mitglieder am 23. Mai von alliierten Soldaten verhaftet werden.
- 4. Mai: Karl Scharnagl wird von der amerikanischen Besetzungsmacht als Oberbürgermeister von München eingesetzt. Am selben Tag wird Konrad Adenauer zum Kölner Oberbürgermeister ernannt.
- 8. Mai: Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa
- 8. Mai: Bei dem Massaker von Sétif in Algerien töten französische Soldaten zwischen 15.000 und 20.000 Demonstranten.
- 9. Mai: Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark.
- 9. Mai: Hermann Göring stellt sich in Österreich US-Truppen.
- 15. Mai: Beginn des Massaker von Bleiburg bei dem viele eines rund 50 Kilometer langen Flüchtlingstreck ermordet werden.
- 17. Mai: Arthur Werner wird von den Sowjets als Oberbürgermeister von Berlin eingesetzt.
- 23. Mai: Verhaftung der Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz in Flensburg.
- 23. Mai: Heinrich Himmler begeht nach seiner Verhaftung durch die Briten Selbstmord.
- 24. Mai: Die fast ausschließlich deutschen Bewohner werden aus Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí), Tschechoslowakei vertrieben.
- 31. Mai: Im Brünner Todesmarsch werden 25.000 Deutsche aus Brünn vertrieben, rund 5000 kamen dabei ums Leben.
- 5. Juni: Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt im besetzten Deutschen Reich.
- 6. Juni: König Haakon VII. kehrt nach Norwegen zurück.
- 10. Juni: Marschall Schukow ordnet in seinem Befehl Nr. 2 in der sowjetischen Besatzungszone an, „die Bildung und Tätigkeit antifaschistischer Parteien zu erlauben“.
- 11. Juni: Die „Gruppe Ulbricht“ gründet in Berlin die Kommunistische Partei Deutschlands neu.
- 14. Juni: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen.
- 15. Juni: Neugründung der SPD in Berlin, eine zweite SPD-Keimzelle entsteht.
- 21. Juni: Der tschechoslowakische Präsident Edvard Beneš verfügt die Enteignung des Grundbesitzes der Sudetendeutschen (Beneš-Dekrete).
- 26. Juni: Die Charta der Vereinten Nationen wird von Vertretern der 50 Gründungsmitgliedern in San Francisco unterzeichnet.
- 1. Juli: Einrichtung der Volkspolizei in der sowjetischen Besatzungszone.
- 1. Juli: Entsprechend den Regelungen der European Advisory Commission und der Jalta-Konferenz ziehen sich die westalliierten Truppen aus Mecklenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen zurück und ziehen dafür in die drei West-Sektoren von Berlin ein.
- 9. Juli: Innerhalb der Sowjetischen Besatzungszone entstehen durch eine Verfügung der SMAD die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Mark Brandenburg, Sachsen und Thüringen sowie die Provinz Sachsen.
- 16. Juli: In der Wüste von New Mexico (USA) wird im Rahmen des Manhattan-Projekts mit dem „Trinity“-Atombombentest erstmals eine Atombombe gezündet.
- 17. Juli–2. August: Konferenz von Potsdam über das besiegte Deutschland.
- 26. Juli: Winston Churchill, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt.
- 26. Juli: Potsdamer Erklärung: Japan wird zur bedingungslosen Kapitulation aufgefordert, ansonsten drohe „sofortige und völlige Vernichtung“.
- 27. Juli: Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premiers von Winston Churchill.
- 1. August: Die Frankfurter Rundschau erscheint als erste deutsche Lizenz-Zeitung nach dem Zweiten Weltkrieg.
- 2. August: Potsdamer Abkommen zwischen Stalin, Attlee und Truman. Deutschland soll entmilitarisiert und entnazifiziert werden und den Siegermächten Kriegsentschädigung in Form von Demontagen leisten; die Umsiedlung der deutschen Bevölkerung jenseits von Oder und Neiße soll in geordneter und humanitärer Weise erfolgen (tatsächlich fordern die längst im Gange befindlichen Vertreibungsmaßnahmen zahllose Todesopfer).
- 17. August: Sukarno und Mohammad Hatta erklären einseitig die Unabhängigkeit Indonesiens.
- 23. August: Gesetz zur Bodenreform in Jugoslawien.
- 25. August: Ho Chi Minh zwingt den von den Japanern eingesetzten Kaiser von Vietnam, Bảo Đại, zur Abdankung; die Việt Minh ergreifen die Macht.
- 2. September: Die japanische Kapitulation wird auf der USS Missouri in der Bucht von Tokyo unterzeichnet.
- 8. September: US-amerikanische Truppen besetzen den Süden Koreas, nachdem sowjetische Truppen bereits den Norden besetzt haben; der 38. Breitengrad dient als Demarkationslinie zwischen den Besatzungszonen.
- 11. September–2. Oktober: Londoner Außenministerkonferenz.
- 12. September: Die letzten japanischen Einheiten in Singapur kapitulieren.
- 19. September: In der US-amerikanischen Zone werden die Länder Württemberg-Baden und Hessen neu geschaffen, Bayern wird ebenfalls als Land wiederhergestellt.
- 20. September: Gandhi und Nehru fordern den sofortigen Abzug der britischen Truppen aus Indien.
- 26. September: Bei Göttingen wird das Aufnahmelager Friedland für Flüchtlinge und Vertriebene aus Ostdeutschland und Osteuropa geschaffen.
- 5. Oktober: In Wennigsen bei Hannover findet die erste Gesamtkonferenz der SPD nach dem Krieg statt. Vertreten sind sowohl Politiker aus dem Exil als auch aus allen vier Besatzungszonen.
- 6. Oktober: Die britische Besatzungsmacht verbietet dem Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer jedwede parteipolitische Aktivitäten.
- 10. Oktober: Durch das Kontrollratsgesetz Nr. 2 des Alliierten Kontrollrats werden alle NS-Organisationen aufgelöst, Neugründungen verboten und das vorhandene Eigentum beschlagnahmt.
- 15. Oktober: In Paris wird Pierre Laval, der ehemalige Ministerpräsident der Vichy-Regierung, hingerichtet.
- 18. Oktober: Der Staatspräsident von Venezuela, Isaías Medina Angarita, wird durch einen Staatsstreich gestürzt.
- 19. Oktober: Das Stuttgarter Schuldbekenntnis wird verfasst; in ihm bekennt sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zur Mitschuld an den Verbrechen des Dritten Reiches.
- 21. Oktober: Bei den Wahlen zur französischen Nationalversammlung wird die KP mit 152 Mandaten stärkste Partei.
- 24. Oktober: Der norwegische Politiker Vidkun Quisling, der mit den Deutschen kollaboriert hatte, wird hingerichtet.
- 24. Oktober: Die Charta der Vereinten Nationen tritt in Kraft.
- 29. Oktober: Der brasilianische Präsident Getúlio Dornelles Vargas tritt zurück.
- 11. November: Das Großherzogtum Luxemburg erhält eine eigene Besatzungszone in Deutschland mit den Städten Bitburg und Merzig.
- 15. November: Harry S. Truman, Clement Attlee und Mackenzie King sprechen sich für die Bildung einer Atomenergiebehörde aus.
- 20. November: Eröffnung der Nürnberger Prozesse.
- 23. November: In der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland werden Parteien auf Länderebene zugelassen.
- 25. November: Die ÖVP unter Leopold Figl gewinnt die Nationalratswahl in Österreich 1945.
- 29. November: Jugoslawien wird zur „Sozialistischen Föderativen Republik“.
- 4. Dezember: Dem entlassenen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer wird von der britischen Militärregierung die zuvor von ihr verbotene politische Betätigung wieder erlaubt.
- 4. Dezember: Der US-Senat billigt mit 65:7 Stimmen den Beitritt der USA zur UNO.
- 14. Dezember: In Bad Godesberg treffen christdemokratische Politiker aus den drei Westzonen zusammen und beschließen die Grundung der CDU. Vertreter aus der sowjetischen Zone wurden an der Anreise gehindert.
- 16. Dezember: In Moskau beginnt die Außenministerkonferenz der Vertreter der USA, der UdSSR und Großbritanniens. Die Sowjetunion verzichtet auf eine Beteiligung an der Militärverwaltung in Japan und stimmt der Aufnahme zweier nichtkommunistischer Minister in die Regierungen Rumäniens und Bulgariens zu.
- 20. Dezember: Karl Renner wird österreichischer Bundespräsident.
- 27. Dezember: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird gegründet.
- 27. Dezember: In Palästina kommt es zu einer Welle von Anschlägen gegen britische Einrichtungen, die 10 Todesopfer fordert. In der Folge nimmt die britische Mandatsmacht über 2000 Juden in Haft.
- Wiederaufnahme der Arbeit der Kommunalverbände in getrennter institutioneller Form (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag)
Zweiter Weltkrieg
- 2. Januar: Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört.
- 9. Januar: US-Truppen landen an der Küste des Golfs von Lingayen im Norden Luzons.
- 12. Januar: Die Rote Armee beginnt mit ihrer Großoffensive von den Weichselbrückenköpfen aus. Bereits zwei Wochen später steht sie vor Breslau und Frankfurt (Oder).
- 16. Januar: Luftangriff auf Magdeburg. Die Altstadt ist zu 90% zerstört.
- 17. Januar: Die Rote Armee zieht in Warschau ein.
- 20. Januar: Die ungarische Regierung unter dem amtierenden Ministerpräsidenten Béla Miklós bietet den Alliierten die Kapitulation an und erklärt sich bereit, gegen die Deutschen zu kämpfen, die den Westen des Landes besetzt halten.
- 27. Januar: Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee.
- 28. Januar: In Folge des britischen Vormarsches in Burma kann die Burmastraße zur Versorgung Chinas mit alliierten Hilfsgütern wieder eröffnet werden.
- 30. Januar: Durch ein sowjetisches U-Boot wird der Dampfer „Wilhelm Gustloff“ versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreußen) an Bord überlebten nur etwa 1200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte.
- 31. Januar: Königsberg wird von der Roten Armee eingeschlossen.
- 2. Februar: KZ Mauthausen: Ausbruch russischer Kriegsgefangener führt zur „Mühlviertler Hasenjagd“.
- 3. Februar: Die Sowjetunion erklärt sich bereit, nach der deutschen Niederlage Japan den Krieg zu erklären.
- 3. Februar: Berlin ist Ziel eines alliierten Luftangriffs. Unter den rund 3000 Todesopfern ist auch Roland Freisler.
- 4.-11. Februar: Auf der Jalta-Konferenz legen Winston Churchill, Franklin D. Roosevelt und Josef Stalin die Grundzüge der Nachkriegsordnung für Europa fest.
- 9. Februar: Das deutsche Passagierschiff „Steuben“ wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste vom sowjetischen U-Boot S 13 torpediert und sinkt. Der Angriff fordert etwa 3500 Tote.
- 12. Februar: Abschluss des Abkommens von Varkiza, das die Entwaffnung und Demobilisierung der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS vorsieht.
- 13. Februar: Die Schlacht um Budapest endet im Zweiten Weltkrieg mit der Kapitulation der restlichen deutschen Einheiten, nachdem einige Stunden zuvor ein Ausbruchsversuch aus der von der Roten Armee eingekesselten Stadt misslang.
- 13.–15. Februar: Die Alliierten unternehmen einen schweren Luftangriff auf Dresden, der schätzungsweise 25.000 – 35.000 Tote fordert. Die Dresdener Innenstadt wird völlig zerstört.
- 16. Februar: Die US-Amerikaner landen auf der Insel Corregidor, die den Eingang zur Manila-Bucht kontrolliert. Die Eroberung der Insel ist am 26. Februar abgeschlossen.
- 19. Februar: Mit der Landung von US-Truppen beginnt die Schlacht um Iwojima, eine der blutigsten des Pazifikkrieges.
- 23. Februar: Die Innenstadt Pforzheims wird fast vollständig durch einen britischen Luftangriff mit 379 Bombern zerstört – er fordert rund 20.300 Tote binnen 22 Minuten; damit verliert Pforzheim fast ein Drittel seiner Bevölkerung und ist somit die Stadt, die prozentual am meisten Opfer im Luftkrieg zu beklagen hat.
- 23. Februar: Während des Kampfes um Iwojima hissen US-amerikanische Soldaten die Flagge der USA auf dem Vulkan Suribachi. Das Foto dieser Aktion wird zu einer Ikone der Kriegsberichterstattung.
- 27. Februar: Ein Luftangriff auf Mainz fordert 1209 Tote.
- 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich.
- 3. März: US-Truppen nehmen nach schweren Kämpfen Manila ein (→ Schlacht um Manila).
- 3. März: Finnland erklärt den Achsenmächten den Krieg.
- 6. März: Die Deutschen unternehmen mit der Plattenseeoffensive einen der letzten taktischen Vorstöße des Krieges; sie scheitert bereits nach wenigen Tagen.
- 7. März: US-amerikanische Truppen nehmen die Ludendorff-Brücke in Remagen, damit gelingt erstmalig die Überquerung des Rheins.
- 9. März: Die USA unternehmen einen Nachtangriff auf Tokio; das Bomaberdement fordert über 100.000 Tote und ist damit der schwerste Luftangriff der Geschichte.
- 14. März: Die Stadt Zweibrücken wird im Zweiten Weltkrieg von einem Bombergeschwader der Royal Air Force zu 98 % zerstört. Bei einem Luftangriff auf das Eisenbahn-Viadukt von Schildesche bei Bielefeld setzen die Briten erstmals die in ihrer Sprengkraft schwerste konventionelle Bombe Grand Slam ein.
- 16. März: Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört. Der Angriff fordert rund 5000 Tote.
- 18. März: Berlin: 1250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff.
- 18. März: Kolberg wird von der Roten Armee eingenommen. Der Ortsname war durch den gleichnamigen Propagandafilm zum Schlagwort für den geforderten Durchhaltewillen geworden.
- 19. März: Nerobefehl: Hitler ordnet an, alle Verkehrs-, Nachrichten- und Industrieanlagen, die in die Hand der Alliierten fallen könnten, zu zerstören.
- 19. März: Zerstörung Hanaus durch britischen Luftangriff.
- 19. März: Ein US-Luftangriff zerstört Nagoya.
- 22. März: Die historische Fachwerk-Altstadt in Hildesheim wird bei einem alliierten Bombenangriff fast vollständig zerstört, darunter das bekannte Knochenhaueramtshaus.
- 23. März: Amerikanische Truppen überqueren den Rhein bei Oppenheim und gehen auf den Angriff auf Darmstadt über, das eingekesselt wird und kapituliert.
- 24. März: Die Alliierten überqueren den Rhein bei Wesel (Operation Plunder).
- 26. März: Die Schlacht um Iwojima endet mit der Eroberung der Insel durch die Amerikaner.
- 30. März: Die Rote Armee erobert Danzig. Auch Küstrin ergibt sich den Sowjets.
- 1. April: Beginn der Schlacht um Okinawa. Die Kämpfe dauern bis Ende Juni.
- 4. April: Befreiung Ungarns durch sowjetische Truppen und Beginn der stalinistischen Zeit.
- 5. April: Deutsche Truppen räumen Sarajevo und ziehen sich nach Österreich zurück.
- 6. April: Die Rote Armee beginnt mit dem Angriff auf das eingeschlossene Königsberg, das am 9. April kapituliert; die deutsche Bevölkerung wird vertrieben.
- 11. April: Befreiung des KZs Buchenwald.
- 13. April: Wiener Operation: Sowjetischen Truppen erobern Wien.
- 14. April: alliierter Luftangriff auf Potsdam, verbunden mit schweren Beschädigungen der historischen Altstadt
- 15. April: Befreiung des KZs Bergen-Belsen durch die Briten.
- 16. April: Mit dem Angriff auf die Seelower Höhen beginnt die Schlacht um Berlin; in der Ostsee wird das Flüchtlingsschiff Goya versenkt.
- 18. April: Luftangriff auf Cham (schätzungsweise 63 Tote).
- 20. April: Britischer Luftangriff auf die Munitionsfabrik LUNA in Lübberstedt (Landkreis Osterholz).
- 20. April: Nürnberg wird von US-Truppen besetzt.
- 21. April: Schwere Kämpfe bei Delmenhorst.
- 21. April: Kapitulation der letzten deutschen Verbände im Ruhrkessel.
- 22. April: Einzug französischer Truppen in Stuttgart.
- 23. April: Schwere Kämpfe auf der Linie Verden-Aller/Stade-Elbe.
- 25. April: Die Schlacht um Ostpreußen geht mit dem Aufreiben verbliebener Reste der deutschen Wehrmachtseinheiten im Samland durch die Rote Armee zu Ende.
- 25. April: Elbe Day, in Torgau feiern sowjetische und US-amerikanische Soldaten das erstmaliges Zusammentreffen ihrer Kampfverbände auf reichsdeutschem Boden
- 25. April: Briten dringen in südliche und südöstliche Stadtteile von Bremen ein.
- 26. April: Letzter größerer deutscher Panzerangriff des Zweiten Weltkrieges: Bei der Schlacht um Bautzen wird Bautzen zurückerobert.
- 27. April In Bremen wird nur noch der Nordosten der Stadt von der Wehrmacht gehalten.
- 28. April: In der Penzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten.
- 28. April: Augsburg wird den US-amerikanischen Truppen kampflos übergeben.
- 29. April: Amerikanische Truppen befreien das KZ Dachau.
- 30. April: Die Rote Armee hisst die sowjetische Fahne auf dem Reichstagsgebäude. Adolf Hitler, der Diktator des Dritten Reiches, begeht Selbstmord.
- 30. April: Einzug der US-Amerikaner in München.
- 1. Mai: Das letzte deutsche U-Boot des Zweiten Weltkrieges wird in Dienst gestellt; besonders starke Tieffliegertätigkeit im gesamten Norddeutschen Raum.
- 2. Mai: General Helmuth Weidling unterzeichnet die Kapitulation Berlins.
- 3. Mai: Versenkung der Cap Arcona und der Thielbek durch britische Luftangriffe, etwa 7000 Tote; Briten erobern Hamburg.
- 4. Mai: Die 2. französische Panzerdivision unter General Leclerc erreicht Hitlers Berghof auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden.
- 5. Mai: Kampfruhe im gesamten Norddeutschen Raum.
- 5. Mai: Dänemark. Ende der Besetzung durch die Wehrmacht des Deutschen Reiches.
- 5. Mai: Waffenstillstand und Befreiung der Niederlande.
- 5. Mai: Beginn des Prager Aufstands gegen die deutsche Besatzungsmacht.
- 6. Mai: Die Stadt Breslau kapituliert nach der Schlacht um Breslau gegenüber der Roten Armee.
- 6. Mai: Der von Kurt Schumacher initiierte Ortsverein Hannover der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wird ins Leben gerufen und ist erste Keimzelle für den Wiederaufbau der SPD.
- 7. Mai: Um 2.41 Uhr unterzeichnet Generaloberst Alfred Jodl in Reims die Gesamtkapitulation aller Verbände der Wehrmacht des Deutschen Reiches.
- 8. Mai: Norwegen. Ende der Besatzung durch deutsche Wehrmachtstruppen.
- 8. Mai: Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht und aller Teilstreitkräfte (2)
- 9. Mai: Um 0:01 Uhr tritt die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft und wird im Auftrag von Dönitz durch Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel in Berlin-Karlshorst ratifiziert
- 12. Mai: Endgültige Kapitulation deutscher Restverbände im umkämpften Prag, welches somit den letzten großen Kriegsschauplatz Europas im Zweiten Weltkrieg darstellt.
- 15. Mai: Bei Poljana in Slowenien kämpfen letzte Wehrmachtsverbände in Gefechten gegen jugoslawische Truppen.
- 23. Mai: Karl Dönitz wird mit den Mitgliedern der „provisorischen Reichsregierung“ verhaftet
- 21. Juni: Die US-Amerikaner beenden die Schlacht um Okinawa gegen die Japaner siegreich.
- 5. Juli: Die USA erklären die Befreiung der Philippinen für abgeschlossen; tatsächlich halten sich einzelne japanische Widerstandsnester bis zur endgültigen Kapitulation.
- 21. Juli: Alliierte Truppen schließen die Eroberung Borneos ab.
- 6. August: Erster Atombombenabwurf auf Hiroshima. (Siehe Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki).
- 8. August: Die Sowjetunion erklärt Japan den Krieg und marschiert in die Mandschurei ein.
- 9. August: Zweiter Atombombenabwurf auf Nagasaki.
- 15. August: Bedingungslose Kapitulation Japans durch Kaiser Hirohito
- 17. August: Das (letzte) deutsche U-Boot U 977 erreicht Argentinien nach der Flucht aus Deutschland
- 9. September: Nach der formellen Kapitulation Japans durch dessen Vertreter Umezu Yoshijirō und Mamoru Shigemitsu an Bord der USS Missouri in der Bucht von Tokio am 2. September kapituliert auch die japanische China-Armee formell gegenüber Chiang Kai-shek. Damit ist der Japanisch-Chinesische Krieg beendet.
Literatur
Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.), 200 Tage und 1 Jahrhundert. Gewalt und Destruktivität im Spiegel des Jahres 1945, Hamburg, ISBN 978-3-930908-02-8
Wissenschaft und Technik
- Universität Wien Zulassung von Frauen als ordentliche Hörerinnen an der Katholisch-theologischen Fakultät (1897 an der Philosophischen, 1900 an der Medizinischen, 1919 Rechts- und staatswissenschaftlichen und 1922 an der Evangelisch-theologischen Fakultät).
- 24. Januar: In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete, die A4b, erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr.
- 1. März: Der Pilot des ersten senkrecht startenden bemannten Raketenflugzeugs, einer Natter von den Bachem-Werken kommt beim Start ums Leben.
- 6. April: Das höchste Holzbauwerk aller Zeiten, der 190 Meter hohe Holzsendeturm des Senders Mühlacker, wird von der SS gesprengt.
- 16. Juli: Erste Atombombentestexplosion bei Los Alamos: „Trinity-Test“, 20 Kilotonnen TNT
- Oktober: In der Nähe von Cuxhaven wird Vertretern der alliierten Besatzungsmächte anhand von drei Versuchsstarts die Technik der „Vergeltungswaffe“ V2 demonstriert (Operation Blackfire).
- Der US-amerikanischen Botaniker Benjamin Minge Duggar (1872-1956) entdeckt das Breitbandantibiotikum Aureomycin.
Wirtschaft
Kultur
Sport
Katastrophen
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Vereinte Nationen
- 26. Juni: Gründung der Vereinten Nationen in San Francisco als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes
- 24. Oktober: Argentinien, USA, Großbritannien, Türkei, Ukraine, Syrien, Saudi-Arabien, Neuseeland, Nicaragua, Paraguay, Philippinen, Polen, Sowjetunion, Kuba, Libanon, Luxemburg, Iran (Islamische Republik), Dominikanische Republik, El Salvador, Frankreich, Haiti, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Belarus werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 25. Oktober: Griechenland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 30. Oktober: Indien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 31. Oktober: Peru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1. November: Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2. November: Liberia und Costa Rica werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Kolumbien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 7. November: Südafrika und Mexiko werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 9. November: Kanada wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 13. November: Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 14. November: Bolivien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. November: Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. November: Norwegen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 10. Dezember: Niederlande wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. Dezember: Honduras wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Uruguay wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. Dezember: Irak und Ecuador werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 27. Dezember: Belgien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. Dezember: Gründung des Internationalen Währungsfonds (IWF)
Januar
- 1. Januar: Jacky Ickx, belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer
- 1. Januar: Rüdiger Safranski, deutscher Schriftsteller
- 3. Januar: Stephen Stills, amerikanischer Musiker
- 3. Januar: Frank Laufenberg, Kenner der internationalen Rock- und Popszene
- 3. Januar: Luigi Blau, österreichischer Architekt und Möbeldesigner
- 5. Januar: Roger Spottiswoode, US-amerikanischer Filmregisseur
- 7. Januar: Dave Cousins, britischer Sänger und Songwriter
- 8. Januar: Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, deutscher Politiker und MdB
- 8. Januar: Terry Sylvester, britischer Musiker
- 9. Januar: Levon Ter-Petrosyan, erster Präsident von Armenien
- 10. Januar: John Joseph Fahey, australischer Politiker
- 10. Januar: Rod Stewart, britischer Sänger aus Schottland
- 11. Januar: Christine Kaufmann, deutsche Filmschauspielerin
- 12. Januar: Maggie Bell, britische Sängerin
- 14. Januar: Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE
- 14. Januar: Anselm Grün, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg
- 15. Januar: Christian Anders, Schlagersänger
- 17. Januar: Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 17. Januar: William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 18. Januar: Isabell Allende, Tochter von Salvador Allende
- 18. Januar: Hugh Hartwell, kanadischer Komponist und Musikpädagoge
- 20. Januar: Eric Stewart, britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber
- 21. Januar: Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 22. Januar: Christoph Schönborn, österreichischer Bischof und Kardinal
- 23. Januar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 26. Januar: Ashley „Tyger“ Hutchings, britischer Sänger und Musiker
- 26. Januar: Ulrich Gumpert, deutscher Jazzmusiker
- 26. Januar: Peter Rauen, deutscher Politiker und MdB
- 26. Januar: Jacqueline du Pré, britische Violoncellistin
- 28. Januar: Robert Wyatt, englischer Sänger und Schlagzeuger
- 29. Januar: Manfred Lehmann, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Tom Selleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Januar: Steve Marriott, britischer Rockmusiker († 1991)
- 31. Januar: Matthias Beltz, deutscher Kabarettist und freier Autor († 2002)
Februar
- 1. Februar: Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Robert Atzorn, deutscher Schauspieler
- 3. Februar: Bob Stewart, US-amerikanischer Jazzmusiker (Tuba)
- 6. Februar: Bob Marley, jamaikanischer Musiker († 1981)
- 7. Februar: Fredric Kroll, amerikanischer Komponist und Schriftsteller
- 8. Februar: Erich Rutemöller, deutscher Fußballtrainer
- 8. Februar: Kinza Clodumar, nauruischer Politiker und Präsident
- 9. Februar: Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Februar: Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 11. Februar: Ralph Doubell, australischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Februar: Jann-Peter Janssen, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Uwe Göllner, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Hans Adam II., Regent von Liechtenstein
- 15. Februar: John Anthony Helliwell, britischer Musiker, Saxophon, Klarinette und Keyboarder
- 15. Februar: Douglas R. Hofstadter, Physiker, Informatiker, Kognitionswissenschaftler und Philosoph
- 15. Februar: Ricardo Ray, US-amerikanisch-puerto-ricanischer Pianist, Komponist und Bandleader
- 15. Februar: Pekka Sarmanto, finnischer Jazzbassist
- 19. Februar: Thomas Brasch, deutscher Autor, Dramatiker und Lyriker
- 20. Februar: Johannes Biebl, deutscher Rockmusiker
- 21. Februar: Walter Momper, deutscher Politiker
- 23. Februar: Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
- 23. Februar: Robert Gray, australischer Dichter
- 24. Februar: Giorgio Bambini, italienischer Boxer
- 24. Februar: Helmut Rauber, deutscher Politiker und MdB
- 24. Februar: Collin Walcott, US-amerikanischer Perkussionist und Sitarspieler († 1984)
- 26. Februar: Peter Geoffrey Brock, australischer Rennfahrer († 2006)
- 26. Februar: Bob Hite, US-amerikanischer Sänger und Gründungsmitglied von Canned Heat
- 27. Februar: Daniel Olbrychski, polnischer Schauspieler
März
- 2. März: Michel Eustache Vilaire, venezolanischer Chordirigent, Musikpädagoge und Komponist
- 4. März: Dieter Meier, Schweizer Künstler
- 5. März: Friedrich Bohl, deutscher Politiker
- 8. März: Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 9. März: Robin Trower, englischer Gitarrist und Rockmusiker
- 13. März: Anatolij Timofejewitsch Fomenko, russischer Mathematiker und Dozent
- 14. März: Herman van Veen, niederländischer Sänger, Schriftsteller, Liedertexter und Liederkomponist
- 15. März: Volker Kröning, deutscher Politiker und MdB
- 16. März: Polo Hofer, schweizerischer Rock-Sänger
- 20. März: Roger Magnusson, schwedischer Fußballspieler
- 24. März: Robert Bakker, US-amerikanischer Paläontologe und Maler
- 24. März: Ax Genrich, deutscher Gitarrist
- 25. März: Eugenio Lazzarini, italienischer Motorradrennfahrer
- 26. März: Michail Woronin, russischer Turner († 2004)
- 26. März: Joachim Hörster, deutscher Politiker und MdB
- 27. März: Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator
- 28. März: Rolf Glasmeier, deutscher Künstler
- 30. März: Eric Clapton, Rock- und Blues-Gitarrist
April
- 3. April: Petra Kappert, Professorin für Turkologie († 2004)
- 3. April:Wolfgang Pampel, deutscher Theaterschauspieler, Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher
- 4. April: Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker
- 10. April: Shirley Walker, US-amerikanische Komponistin, Dirigentin, Pianistin und Produzentin († 2006)
- 12. April: Sigrid Skarpelis-Sperk, deutscher Politiker und MdB
- 13. April: Lowell George, US-amerikanischer Rockmusiker (Little Feat)
- 14. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet († 1993)
- 14. April: Ritchie Blackmore, britischer Hardrock-Gitarrist (Deep Purple)
- 16. April: Stefan Grossman, US-amerikanischer Gitarrist, Lehrbuchautor und Produzent
- 20. April: Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
- 21. April: Heinrich Haasis, deutscher Politiker und Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands
- 25. April: Lutz Feldt, deutscher Vizeadmiral und Inspekteur der Marine
- 25. April: Geriet Schieske, deutscher Regisseur, Schauspieler und Autor
- 25. April: Björn Ulvaeus, schwedischer Sänger, Mitglied der Gruppe ABBA
- 25. April: Zdeněk Tylšar, tschechischer Hornist und Professor († 2006)
- 26. April: Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 29. April: Hugh Hopper, britischer Bassist und Komponist
Mai
- 4. Mai: Richard Albrecht, deutscher Sozialwissenschaftler, Bürgerrechtler und Autor
- 6. Mai: Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Singer-Songwriter
- 8. Mai: Keith Jarrett, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Mai: Gamal Al-Ghitani, ägyptischer Autor und Journalist
- 9. Mai: Jupp Heynckes, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 12. Mai: Ian McLagan, britischer Rockmusiker
- 12. Mai: Diana Raznovich, argentinische Schriftstellerin, Theatermacherin und Karikaturistin
- 14. Mai: Wladislaw Ardzinba, abchasischer Politiker
- 14. Mai: Yochanan Vollach, Israelischer Fußballspieler
- 16. Mai: Martha Beatriz Roque Cabello, kubanische Wirtschaftswissenschaftlerin
- 16. Mai: Axel Kutsch, deutscher Schriftsteller und Herausgeber
- 19. Mai: Pete Townshend, britischer Musiker und musikalischer Kopf der Rockband The Who
- 20. Mai: Anton Zeilinger, österreichischer Quantenphysiker
- 21. Mai: Ernst Messerschmid, deutscher Physiker und Astronaut
- 24. Mai: Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin und Malerin
- 24. Mai: Priscilla Presley, amerikanische Schauspielerin
- 24. Mai: Driss Jettou, marokkanischer Politiker und Premierminister
- 25. Mai: Klaus Zaczyk, deutscher Fußballspieler
- 26. Mai: Donald Steven, kanadischer Komponist
- 28. Mai: Leo Pleysier, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 27. Mai: Bruce Cockburn, kanadischer Musiker, Songwriter
- 28. Mai: John Fogerty, amerikanischer Rockmusiker
- 29. Mai: Gary Brooker, britischer Rockmusiker
- 31. Mai: Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor († 1982)
- 31. Mai: Laurent Gbagbo, Präsident von Côte d'Ivoire
Juni
- 2. Juni: Richard Long, britischer Künstler
- 2. Juni: Hans-Bert Matoul, deutscher Fußballspieler (DDR)
- 3. Juni: Bjørn Alterhaug, norwegischer Jazzkontrabassist
- 3. Juni: Gerda Eichhorn, deutsche Politikerin
- 4. Juni: Ralf Thenior, deutscher Schriftsteller
- 4. Juni: Anthony Braxton, amerikanischer Saxophonist und Komponist
- 5. Juni: John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 6. Juni: Theo Zwanziger, deutscher Sportfunktionär und Schatzmeister des DFB
- 7. Juni: Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler
- 9. Juni: Mick Goodrick, US-amerikanischer Jazzgitarrist und -lehrer
- 9. Juni: Luis Ocaña, spanischer Radfahrer († 1994)
- 10. Juni: Kurt Neumann, deutscher Politiker
- 10. Juni: Regula Schmidt-Bott, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Ernst Bahr, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Roger Schawinski, Achweizer Medienpionier und Fernsehmoderator
- 12. Juni: Nadia Turbide, kanadische Musikwissenschaftlerin und -pädagogin
- 14. Juni: Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 14. Juni: Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer († 2007)
- 17. Juni: Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 17. Juni: Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 19. Juni: Radovan Karadžić, Präsident der Republika Srpska, Angeklagter wegen Kriegsverbrechen im Bosnienkrieg
- 19. Juni: Nina, deutsche Schlagersängerin, Mitglied im Duo Nina & Mike († 2005)
- 19. Juni: Aung San Suu Kyi, Politikerin in Birma
- 21. Juni: Philippe Sarde, französischer Komponist
- 22. Juni: Rainer Brüderle, deutscher Politiker
- 25. Juni: Carly Simon, amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 26. Juni: Ondřej Neff, tschechischer Schriftsteller, Journalist und Herausgeber von Internetzeitungen
- 29. Juni: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga, Präsidentin von Sri Lanka
- 30. Juni: Sean Scully, irischer Maler und Grafiker
Juli
- 2. Juli: Dieter Grasedieck, deutscher Politiker und MdB
- 3. Juli: Wayne Gould, Verbreiter des Sudokus in Europa
- 5. Juli: François Bourgeon, französischer Comic-Autor
- 7. Juli: Beatrix Philipp, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Juli: Herbert Schirmer, Minister für Kultur der DDR
- 8. Juli: Micheline Calmy-Rey, Schweizer Politikerin
- 9. Juli: Bernd Cailloux, deutscher Schriftsteller
- 9. Juli: Dean Koontz, US-amerikanischen Schriftsteller
- 9. Juli: Erik van der Wurff, niederländischer Komponist, Pianist, Produzent, Dirigent und Arrangeur
- 10. Juli: Dina Straat, deutsche Schlagersängerin
- 12. Juli: Hans Jochen Henke, deutscher Politiker
- 12. Juli: Gerald Weiß, deutscher Politiker und MdB
- 14. Juli: Uwe Küster, deutscher Politiker und MdB
- 15. Juli: Jürgen Möllemann, deutscher Politiker († 2003)
- 19. Juli: Barbara Alms, Museumsleiterin
- 20. Juli: Christian Feest, Ethnologe, Direktor des Völkerkundemuseums, Wien
- 23. Juli: Roland Ertl, Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres
- 23. Juli: Herbert Frankenhauser, deutscher Politiker und MdB
- 24. Juli: Lowell Bergman, US-amerikanischer Reporter und Fernsehproduzent
- 26. Juli: Helen Mirren, britische Schauspielerin
- 30. Juli: Patrick Modiano, französischer Schriftsteller
- 30. Juli: David William Sanborn, US-amerikanischer Popsaxophonist
- 31. Juli: Tomáš Vačkář, tschechischer Komponist († 1963)
August
- 4. August: Sabine Kaspereit, deutsche Politikerin
- 7. August: Reinhard Rack, ÖVP-Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 8. August: Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 12. August: Ute Mora, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 12. August: Jean Nouvel, französischer Architekt
- 14. August: Steve Martin, US-amerikanischer Schriftsteller, Produzent, Schauspieler, Musiker und Komponist
- 14. August: Roland-Bernhard Trauffer, Schweizer Theologe
- 14. August: Wim Wenders, deutscher Regisseur und Fotograf
- 15. August: Alain Juppé, französischer Politiker
- 19. August: Rolf Junghanns, deutscher Pianist und Musikwissenschaftler († 1993)
- 22. August: Steve Kroft, US-amerikanischer Journalist