
Die belgischen Kolonien wurden im Vergleich zu den Besitzungen der traditionellen europäischen Kolonialmächte erst relativ spät erworben. Zeitlich fällt die belgische Expansion mit der des Deutschen Reichs und Italiens zusammen. Dies hängt u.a. damit zusammen, dass der eigentliche belgische Staat erst seit 1830 existiert.
Die belgischen Kolonien befanden sich hauptsächlich in Afrika:
Daneben besaß es in Tientsin/China von 1902 bis 1931 ein Konzessionsgebiet mit halbkolonialem Charakter.
Die belgische Herrschaft im Kongo wurde auch durch die sogenannten »Kongo-Gräuel« bekannt (siehe auch: Edmund Dene Morel).
Europäische Kolonialmächte des Spätmittelalters
Genua | Venedig
Europäische Kolonialmächte der Neuzeit
Belgien | Dänemark | Deutsches Reich | Frankreich | Italien | Niederlande | Portugal | Russland | Spanien | Vereinigtes Königreich / England
Außereuropäische Kolonialmächte der Neuzeit
Japan | Vereinigte Staaten
Kongo-Freistaat/Belgisch-Kongo | Ladoenklave (Pachtgebiet) | Ruanda-Urundi | Tientsin (Pachtgebiet)
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