
Iberoamerika ist ein erst in letzter Zeit entstandenes Synonym für Lateinamerika und gleichzeitig für jene Länder Amerikas, die früher Kolonien von Spanien oder Portugal waren.
Der Begriff vermeidet den Wortteil Latein, um die in Nord-, Mittel- und Südamerika gesprochenen Varianten der Sprachen Spanisch und Portugiesisch exakter zu treffen. Außerdem betont er die traditionellen Beziehungen zur Iberischen Halbinsel (Spanien, Portugal und Andorra), die auf den Gebieten der Politik, Wirtschaft und Kultur nach wie vor eng sind. Vor allem löst dieser Begriff aber die Mißverständlichkeit des Begriffes Lateinamerika, da die französischsprachigen Gebiete in Amerika nie zu Lateinamerika gezählt wurden, obwohl Französisch eine lateinische Sprache ist.
Seit den 1990er-Jahren gründeten diese Staaten auf Initiative von Spaniens König Juan Carlos einige Organisationen zur offiziellen Koordination ihrer Zusammenarbeit. Einige veranstalten Konferenzen – teils ein- oder zweijährig, teils nach Bedarf.
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