
Der Riechheimer Berg ist ein 513 Meter hoher Berg etwa 10 Kilometer südlich von Erfurt.
Er liegt in einer Hügelkette, die sich vom Steigerwald im Norden bis zum Tal der Ilm im Süden erstreckt und ist der höchste Berg im Umkreis von 15 Kilometern. Er stellt die Wasserscheide zwischen Unstrut und Ilm dar. Auf der westlichen, zum Ilm-Kreis gehörenden, zur Unstrut entwässerten Seite liegt das Dorf Riechheim und auf der östlichen, zum Landkreis Weimarer Land gehörenden, zur Ilm entwässerten Seite liegt das Dorf Hohenfelden. Die Spitze des Berges ist bewaldet, das westliche Vorland in etwa 350 Metern Höhe stellt eine landwirtschaftlich genutzte Ebene dar, während das östliche Vorland hügeliges Waldland ist.
Am Riechheimer Berg ist das Frühlings-Adonisröschen zu finden.
Seit 1895 befindet sich auf dem Berg die gleichnamige Gaststätte. Der Riechheimer Berg ist bei der Erfurter Bevölkerung ein seit vielen Jahren beliebtes Ausflugsziel. In den 1990er-Jahren entstand an seinem Westhang neben dem Dorf Riechheim außerdem eine Einfamilienhaussiedlung, die für einen rapiden Anstieg der Einwohnerzahl Riechheims sorgte.
Auch die Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg ist nach ebendiesem benannt.
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